Studie: Kommunen und Unionsbürgerschaft

Im Auftrag des Ausschusses der Regionen (AdR) hat das Centre for Strategy & Evaluation (CSES) 2012 eine Studie zur Rolle von lokalen und regionalen Behörden bei der Förderung von Unionsbürgerschaft und Bürgerrechten erstellt. Die Studie ist derzeit nur in Englisch verfügbar.

Weitere Informationen


Studie: Von Städtepartnerschaften zu Netzwerken

Die Akademie für nationale Beziehungen und Zusammenarbeit (AIBZ) hat 2010 eine Studie über die Qualität und Entwicklungsperspektiven von Städtepartnerschaften in NRW erstellt.

Zusammenfassung der Studie

Abschlussbericht der Studie (Juni 2010)

Bürgerbegegnungen im Rahmen von kommunalen Partnerschaften

Gerade Städtepartnerschaften und -freundschaften bieten eine gute Basis für transnationale Begegnungen und den direkten Austausch von Erfahrungen zu vielfältigen Themen von europäischem Interesse. Ziel der Projektförderung ist es, viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen und mit unterschiedlichen sozialen und/oder beruflichen Zusammenhängen aus den Partnerstädten zusammenzubringen, um sie zur Auseinandersetzung mit der EU und den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen in Europa anzuregen.

Antragsberechtigte:

Städte, Gemeinden und Partnerschaftsvereine sowie andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die im Auftrag von Kommunen handeln, mit Sitz in einem der teilnahmeberechtigten Länder.

Teilnahmeberechtigte Länder sind:

  • die 28 EU-Mitgliedstaaten
  • Albanien
  • ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
  • Montenegro
  • Serbien
  • Bosnien und Herzegowina

Einreichfristen:

Für Bürgerbegegnungen gibt es zwei Einreichfristen pro Jahr. Eine aktuelle Übersicht der Termine finden Sie in unserem Kalender.

Teilnahmebedingungen:

  • bestehende oder angebahnte Partnerschaften sowie anders geartete Kooperationsbeziehungen zwischen den beteiligten Kommunen
  • mind. zwei Kommunen/Partner aus unterschiedlichen, teilnahmeberechtigten Ländern
  • Bürgerbegegnung muss in einem der teilnahmeberechtigten Länder stattfinden
  • mind. 25 Teilnehmer/innen aus den eingeladenen Kommunen

Finanzierung:

  • maximaler EU-Zuschuss: 25.000 Euro
  • auf der Basis von Pauschalsätzen

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Zuschussberechnung finden Sie im Programmleitfaden.

Hier finden Sie eine Übersicht der Pauschalsätze, aus der hervorgeht, in welcher Höhe Sie eine Förderung für Ihre Bürgerbegegnung beantragen können.

Schwerpunktthemen:

Für die Jahre 2016 – 2020 wurden mehrjährige Schwerpunktthemen festgelegt, deren Berücksichtigung zusätzliche Punkte in der Bewertung des Zuschussantrages bringen kann, jedoch nicht obligatorisch ist:

  • Euroskeptizismus verstehen und diskutieren
  • Solidarität in Krisenzeiten
  • Bekämpfung der Stigmatisierung von „Einwanderern“ und positive Gegenerzählungen zur Förderung des interkulturellen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses
  • Debatte über die Zukunft Europas

Die Schwerpunktthemen werden im Arbeitsprogramm 2016 erläutert. Den entsprechenden Auszug hat die EACEA auf ihrer Internetseite eingestellt.

Projektbeispiele:

Beispiele von Bürgerbegegnungen deutscher Antragsteller, die von der EU gefördert wurden, finden Sie hier:

  • Flyer der KS EfBB zu Förderbereich 2.1 und 2.2 »Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung« des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (2015)
  • Broschüre Aktive Bürgerinnen und Bürger für Europa, hrsg. v. der KS EfBB und der Deutschen Sektion des RGRE (2012) zu geförderten Projekten der Aktion 1, Maßnahme 1.1 (Bürgerbegegnungen) und Maßnahme 1.2 (Vernetzungsprojekte) des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger 2007-2013«